Symphony No. 5

for Big Band, Electric Guitar and Orchestra

(2005)
37 Mins
EGtrSolo-BigBand(5Sax-4Tpt-4Tbn-EBass-DrumKit)-2.2.2.2-4.3.3.1-Timp-3Perc-Str

Beschreibung

Uraufführung am 1.2.2005 in Stuttgart: SWR Big Band, RSO Stuttgart des SWR, Adrian Belew (E-Gitarre)

 

There are so many parallel worlds existing in our western musical culture. Only in rare occasions a real interest to understand what's going on in the neighbourhood is shown up. More rare is a substantial communication between these territories. True synthesis is the not so easy goal I am also trying to achieve in my 5th symphony. In this work I am interested in communication between symphonic, jazz and rock world. However, I feel necessary to stress that the basic material, the so-called "genoma" is one and the same for the entire piece. Stylistic allusions are coming from different rhythmic and timbral approach, not from harmonies and melodic motifs typical for jazz and rock.

The first movement opens with stretched sounds, cut by fast repliques which acts like triggers for generating subsequent developments. This movement consists of several huge waves, each longer than its predecessor, and ends with free improvisation of electric guitar. This section is a link between I and II movement. The second movement is very much string-orientated and the focus in general is on the symphony orchestra. The third movement is focused on bigband and its soloists. The real integration takes place in the fourth movement, especially in the culmination before the closing section. All forces join their power here including the electric guitar giving its second freely improvised solo in much more dramatic manner.

Throughout the work I have explored my so-called 'vectorial technique', based on certain numeric order and its transmutations.

 

Es gibt so viele parallele Welten in unserer westlichen Musikkultur. Nur in seltenen Fällen zeigt sich ein wirkliches Interesse daran, zu verstehen, was in der Nachbarschaft vor sich geht. Noch seltener ist eine substanzielle Kommunikation zwischen diesen Territorien. Echte Synthese ist das schwierige Ziel, das ich in meiner 5. Symphonie zu erreichen suche. In diesem Werk interessiert mich die Kommunikation zwischen den Welten der Symphonik, des Jazz und des Rock.

Es ist mir ein Anliegen, zu betonen, dass das Ausgangsmaterial, die sogenannten "Gene", für das gesamte Stück ein- und dasselbe ist. Stilistische Unterschiede  entstehen durch die unterschiedlichen Ansätze in Rhythmus und Timbre, nicht durch Harmonien oder Motive, die für den Jazz oder den Rock typisch wären. Der erste Satz beginnt mit liegenden Klängen, durchschnitten von schnellen Replikationen, die als Auslöser für weitere Entwicklungen fungieren. Dieser Satz besteht aus mehreren großen Wellen, jede länger als die vorausgehende, und endet mit einer freien Improvisation der E-Gitarre. Diese verbindet den ersten mit dem zweiten Satz. Der zweite Satz ist hauptsächlich Streicher orientiert und das kompositorische Augenmerk liegt im Ganzen auf dem Symphoniorchester. Der dritte Satz fokussiert die Bigband und ihre Solisten. Die Integration vollzieht sich im vierten Satz, insbesondere in der Kulmination kurz vor dem Schlussabschnitt. Alle Kräfte sind hier - auch die E-Gitarre mit ihrer zweiten großen Improvisation - auf eine mehr als dramatische Art und Weise vereint.

In diesem ganzen Werk habe ich meine sogenannte 'Vector-Technik' erforscht, die auf einer bestimmten numerischen Ordnung und ihren Permutationen basiert.

(Erkki-Sven Tüür)

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Symphony No. 5 Partitur On Demand €149.00 0

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