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Uraufführung von Elena Mendozas „Der Fall Babel“

22/04/2019
Foto: © Noel Matoff

Am 26. April wird das Musiktheater „Der Fall Babel“ von Elena Mendoza bei den Schwetzinger Festspielen uraufgeführt. Nach Texten von Yoko Tawada, Cécile Wajsbrot und Fabio Morábito haben Elena Mendoza und Matthias Rebstock für das Auftragswerk ein Stück bestehend aus 13 Szenen und Epilog entworfen.


Inhaltlich wird der Topos des Turmbau zu Babel unter umgedrehten Vorzeichen erzählt.
Dem Essay „Por qué traducimos“ von Fabio Morábito folgend, wird das Bild einer in ferner Zukunft existierenden einsprachigen, kulturell völlig verarmten menschlichen Gesellschaft beschrieben, die zurückblickt auf unsere Gegenwart, die zwar voller Widersprüche, aber auch gerade deshalb voll Reichtum ist. Dieser Text liefert gleichsam die Grundidee, wird aber nicht direkt vertont, sondern drei Erzählstränge werden verwoben, die aus dem babylonischen Sprachgewirr hervortreten. In Gestalt einer negativen Utopie artikulieren die Autoren ihr Plädoyer für existentielle Notwendigkeit kultureller Vielfalt.


Weitere Informationen:
“Der Fall Babel“ auf der Präsenz des Südwestrundfunks




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