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Weltpremiere von Sidney Corbetts „Aporia“

24/04/2019

Sidney Corbetts neues Ensemblestück „Aporia“ feiert am 10. Mai seine Uraufführung durch die San Francisco Contemporary Music Players. Zwei spezielle Einflüsse dienten Corbett als Inspiration für das Stück. Zum einen ist es die kompakte, jedoch inhaltsreiche Schrift „Aporias“ des dekonstruktivistischen Autoren Jacques Derrida. Darin diskutiert Derrida die Idee, ob hinter der faktischen Existenz noch etwas bestehen kann, „eine Passage hinter der Wahrheit“ und wie man dementsprechend mit dem Unlösbaren ringt. Dies liegt bereits im Titel „Aporia“, was auf Latein so viel wie „undurchdringlich“ bedeutet.


Der zweite Einfluss sind die bildenden Künste, speziell die der Künstler Jan Vermeer und Cy Twombly. In deren Werken spiegeln sich oftmals weitere Ebenen unter der Oberfläche wider.
Sidney Corbett beschreibt die musikalische Ebene von „Aporia“ folgendermaßen:

Aporia is in four movements, each with its own topography, focal point and tempo marking. Each movement has its own pacing, unfolds according to its own governing principles and each highlights particular aspects of the work's idiosyncratic instrumentation. The predominance of
instruments in the bass register - bass clarinet, tuba, electric guitar and passages in the lowest
register of the harp - give the piece a darkly muscular quality. The four movements are distinct yet
interwoven, each an individual reflection of the same musical face.


Weitere Informationen:
Webpräsenz der San Francisco Contemporary Music Players


Hörbeispiel zu Sidney Corbett (Ausschnitt aus Die Stimme der Wände):


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